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Die subkutane Immuntherapie 

 

Die subkutane Immuntherapie (SIT) ist in Deutschland die am weitesten verbreitete Form der spezifischen Immuntherapie. Sie wird zur Behandlung von Pollen-, Milben-, Tierhaar-, Schimmelpilz- und Insektengiftallergien angewendet. Es handelt sich um verschreibungspflichtige Arzneimittel, die idealer Weise vom Allergologen verordnet werden. Das Ziel der SIT ist es, eine Toleranz des Körpers gegenüber dem Allergieauslöser zu erzeugen. Dafür wird dem Körper – über einen Zeitraum von drei Jahren – ein molekular definiertes Allergenpräparat unter die Haut gespritzt.

Der Beginn der Therapie ist von der jeweiligen Allergie abhängig und wird vom Allergologen festgelegt. So sollte etwa bei der Schimmelpilzallergie die Therapie außerhalb des relevanten Sporenfluges beginnen.

Die Therapie besteht aus Anfangs- und Fortsetzungsbehandlung. In der Anfangs- oder Aufdosierungsphase erhält der Allergiepatient in der Regel wöchentlich eine Injektion über einen Zeitraum von z.B. vier Wochen*. Dabei steigert der Allergologe die anfangs niedrige Dosis behutsam und schrittweise auf eine Höchstdosis.

Nach der Aufdosierungsphase folgt die Fortsetzungsbehandlung. Bei dieser muss der Patient nur noch alle vier bis acht Wochen in die Praxis kommen, um seine Injektion zu erhalten. In dieser Therapiephase kann das Immunsystem eine Toleranz gegenüber dem Allergen entwickeln. Für einen langfristigen Therapieerfolg sollte die Behandlung konsequent über drei Jahre erfolgen.

Ausführliche Gebrauchs- und Fachinformationen zu dieser Therapie finden Sie hier.

* Je nach Präparat auch bis zu 6 bzw. 16 Wochen