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Allergieauslöser  

 

Allergene ist der wissenschaftliche Begriff für Stoffe, die Allergien hervorrufen können. Es handelt sich um für gesunde Menschen harmlose Umweltstoffe, die als Ausdruck einer Fehlregulation des Immunsystems eine allergische Krankheit auslösen können. Wenn der Körper nach dem Erstkontakt mit dem Allergen eine solche fehlgeleitete Reaktion entwickelt, wird das als Sensibilisierung bezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt ist der Mensch nicht krank, trägt aber ein höheres Risiko in sich, bei erneutem Allergenkontakt an einer Allergie zu erkranken.

Allergene können natürlichen Ursprungs sein (Tiere, Pflanzen, Mikroben) oder anthropogener Herkunft sein (Chemikalien).

Beispiele für Allergene natürlichen Ursprungs sind:

  • Pollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern
  • Tierhaare
  • Exkremente von Hausstaubmilben
  • Sporen der Schimmelpilze
  • Insektengift
  • Nahrungsmittel wie Brotgetreide, Kuhmilch, Hühnereiweiß
  • Obst, Gemüse, Gewürze, Nüsse, Fisch und Krabben

Dabei sind nicht die Gräser, Tierhaare oder Pollen für die allergische Reaktion verantwortlich, sondern Teile von Eiweißen (Proteine), die Bestandteil dieser Allergene sind bzw. an ihnen haften (z.B. an Tierhaaren).

Wie bereits erwähnt, kann das Gift von Bienen, Wespen, Hornissen und Hummeln Allergien auslösen, die bei sensibilisierten Personen lebensbedrohlich verlaufen können. In Deutschland sind 3,3 Millionen Menschen auf Insektengift sensibilisiert. Bei der Insektengiftallergie ist das Risiko für eine lebensbedrohliche Anaphylaxie besonders hoch – bei etwa 20 Prozent der Patienten kommt es zum Allergieschock oder zum Herz-Kreislaufstillstand.

Beispiele für Allergene anthropogener Herkunft sind:

  • Dauerwellenflüssigkeit
  • Farben
  • Metalle (z.B. Nickel)
  • Arzneimittel
  • Kosmetika

Weiterführende Informationen erhalten Sie auch unter: http://www.allergiecheck.de